Sauerbraten Rezepte
Hervorgehoben unter: Hausmannskost
Genießen Sie mit diesem Rezept für zarten, saftigen Sauerbraten eine herzliche Mahlzeit, die Ihre Familie begeistern wird. Der Braten wird marinierte und langsam geschmort, um die Aromen intensiv zu entfalten. Mit einer köstlichen, hausgemachten Sauce serviert, ist dieses Gericht perfekt für festliche Anlässe oder gemütliche Sonntage. Es lässt sich wunderbar mit Klößen oder Rotkraut kombinieren und ist ein Klassiker der deutschen Küche, der einfach zuzubereiten ist.
Der Sauerbraten ist ein traditionelles Gericht der deutschen Küche, das für seine herzhaften Aromen geliebt wird. Dieses Rezept bietet Ihnen die Möglichkeit, den perfekten Sauerbraten zuzubereiten, der die Herzen Ihrer Gäste erobern wird.
Ein Blick in die Tradition
Sauerbraten hat seinen Ursprung in der deutschen Küche und gilt als einer der ältesten Braten des Landes. Die lange Marinierzeit sorgt dafür, dass das Fleisch besonders zart und geschmackvoll wird. Ursprünglich wurde das Rezept verwendet, um weniger zartes Fleisch durch die Marinierung und das langsame Schmoren genießbar zu machen. Traditionell wird Sauerbraten oft zu festlichen Anlässen serviert, was seine Bedeutung in der deutschen Kultur zusätzlich unterstreicht.
Die Kombination aus sauren und süßen Komponenten in der Marinade verleiht dem Gericht eine besondere Geschmacksnote. Dazu gehören Rotwein, Essig und verschiedene Gewürze, die dem Braten seinen charakteristischen Geschmack verleihen. Je nach Region in Deutschland gibt es viele Variationen des Sauerbratens, sodass jeder Familienrezept eine einzigartige Note trägt.
Die perfekte Beilage
Zu Sauerbraten passen verschiedene Beilagen, die das Gericht wunderbar ergänzen. Klöße, ob Kartoffel- oder Semmelklöße, sind besonders beliebt und nehmen die köstliche Sauce perfekt auf. Auch Rotkraut ist eine klassische Begleitung, dessen süß-sauerer Geschmack eine harmonische Balance zu dem herzhaften Braten bietet.
Ein frischer Salat kann ebenfalls für eine gesunde Note sorgen und die herzhaften Aromen des Hauptgerichts auflockern. Überlegen Sie, ob Sie nicht auch ein wenig Preiselbeermarmelade als Beilage reichen möchten; die süße Komponente rundet das Geschmackserlebnis hervorragend ab.
Tipps zur Zubereitung
Für besten Geschmack sollten Sie darauf achten, hochwertige Zutaten zu verwenden, insbesondere beim Fleisch und dem Wein. Ein kräftiger Rotwein ist ideal, um die Aromen optimal zur Geltung zu bringen. Auch die Marinierzeit spielt eine wichtige Rolle – lassen Sie den Braten ruhig länger im Kühlschrank, um den Geschmack zu intensivieren.
Eine weitere Empfehlung ist, den Braten regelmäßig im Bräter zu wenden, damit er gleichmäßig gegart wird und keine Trockenheit entsteht. Nutzen Sie die Zeit des Schmorens, um Freunde oder Familie einzuladen, denn Sauerbraten ist nicht nur ein Gericht, sondern ein Erlebnis für die Sinne.
Zutaten für den Sauerbraten
Hauptzutaten
- 1,5 kg Rinderbraten
- 500 ml Rotwein
- 250 ml Wasser
- 2 Zwiebeln, grob gehackt
- 2 Karotten, in Scheiben
- 2 Selleriestangen, in Stücke geschnitten
- 3 Knoblauchzehen, zerdrückt
- 3 Lorbeerblätter
- 10 schwarze Pfefferkörner
- 5 Wacholderbeeren
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Für die Sauce
- 2 EL Butterschmalz
- 1 EL Mehl
- 1 EL Zucker
- 1 TL Senf
- 0,5 l Rinderbrühe
Diese Zutaten sind entscheidend für die Zubereitung eines schmackhaften Sauerbratens. Achten Sie darauf, qualitativ hochwertige Zutaten zu verwenden.
Zubereitungsschritte
Marinieren des Bratens
Den Rinderbraten in eine große Schüssel geben. Rotwein, Wasser, Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Knoblauch, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Wacholderbeeren hinzufügen. Abdecken und mindestens 48 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Braten anbraten
Den marinierten Braten aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen. In einem großen Bräter Butterschmalz erhitzen und den Braten von allen Seiten anbraten, bis er schön gebräunt ist.
Schmortopf vorbereiten
Die Marinade durch ein Sieb gießen und die Flüssigkeit auffangen. Den Braten mit der Marinade und der Rinderbrühe in den Bräter geben. Zugedeckt im Ofen bei 160°C ca. 2,5 Stunden schmoren.
Sauce zubereiten
Den Braten nach dem Schmoren herausnehmen und warm halten. Den Bratensatz auf dem Herd erhitzen. Zucker und Mehl hinzufügen und unter Rühren rösten, bis es leicht bräunlich wird. Mit dem aufgefangenen Schmorgemüse und Brühe ablöschen. Die Sauce köcheln lassen, bis sie eindickt.
Servieren
Den Sauerbraten in Scheiben schneiden und mit der Sauce anrichten. Dazu Klöße oder Rotkraut servieren.
Der Sauerbraten lässt sich hervorragend im Voraus zubereiten und schmeckt am nächsten Tag noch besser!
Die Kunst des Schmoren
Schmoren ist eine Kochtechnik, die darin besteht, Fleisch zunächst scharf anzubraten und dann bei niedriger Hitze in Flüssigkeit zu garen. Diese Methode ermöglicht es dem Fleisch, seine Säfte zurückzuhalten und gleichzeitig die Aromen von den verwendeten Zutaten aufzunehmen. Der Schlüssel liegt darin, die Temperatur nicht zu hoch zu wählen, damit das Fleisch zart bleibt.
Während des Schmorens entwickelt sich eine reichhaltige Sauce, die oft durch das Reduzieren der Flüssigkeit intensiviert wird. Achten Sie darauf, den Braten während des Garens hin und wieder mit der Sauce zu übergießen, um ein Austrocknen zu verhindern. So entsteht ein herrliches, saftiges Ergebnis, das Ihre Gäste begeistern wird.
Häufige Fragen zum Sauerbraten
Wie lange sollte ich das Fleisch marinieren? Idealerweise sollte der Sauerbraten mindestens 48 Stunden in der Marinade verbringen, um die Aromen optimal aufzunehmen. Je länger die Marinierzeit, desto intensiver wird der Geschmack.
Kann ich Sauerbraten im Voraus zubereiten? Ja, Sauerbraten eignet sich hervorragend zur Vorbereitung. Sie können den Braten einen Tag früher zubereiten und ihn im Kühlschrank aufbewahren. Aufgewärmt schmeckt er oft noch besser, da die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden.
Fragen zu Rezepten
→ Kann man Sauerbraten auch mit anderem Fleisch zubereiten?
Ja, Sauerbraten kann auch mit Schweinefleisch oder Lamm zubereitet werden, die Garzeiten können jedoch variieren.
→ Wie lange kann man Sauerbraten aufbewahren?
Gekocht und gut verpackt, kann Sauerbraten bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Sauerbraten Rezepte
Genießen Sie mit diesem Rezept für zarten, saftigen Sauerbraten eine herzliche Mahlzeit, die Ihre Familie begeistern wird. Der Braten wird marinierte und langsam geschmort, um die Aromen intensiv zu entfalten. Mit einer köstlichen, hausgemachten Sauce serviert, ist dieses Gericht perfekt für festliche Anlässe oder gemütliche Sonntage. Es lässt sich wunderbar mit Klößen oder Rotkraut kombinieren und ist ein Klassiker der deutschen Küche, der einfach zuzubereiten ist.
Erstellt von: Claudia Herzog
Rezeptart: Hausmannskost
Schwierigkeitsgrad: mittel
Endmenge: 4 Portionen
Was Sie brauchen
Hauptzutaten
- 1,5 kg Rinderbraten
- 500 ml Rotwein
- 250 ml Wasser
- 2 Zwiebeln, grob gehackt
- 2 Karotten, in Scheiben
- 2 Selleriestangen, in Stücke geschnitten
- 3 Knoblauchzehen, zerdrückt
- 3 Lorbeerblätter
- 10 schwarze Pfefferkörner
- 5 Wacholderbeeren
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Für die Sauce
- 2 EL Butterschmalz
- 1 EL Mehl
- 1 EL Zucker
- 1 TL Senf
- 0,5 l Rinderbrühe
Anweisungen
Den Rinderbraten in eine große Schüssel geben. Rotwein, Wasser, Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Knoblauch, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Wacholderbeeren hinzufügen. Abdecken und mindestens 48 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Den marinierten Braten aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen. In einem großen Bräter Butterschmalz erhitzen und den Braten von allen Seiten anbraten, bis er schön gebräunt ist.
Die Marinade durch ein Sieb gießen und die Flüssigkeit auffangen. Den Braten mit der Marinade und der Rinderbrühe in den Bräter geben. Zugedeckt im Ofen bei 160°C ca. 2,5 Stunden schmoren.
Den Braten nach dem Schmoren herausnehmen und warm halten. Den Bratensatz auf dem Herd erhitzen. Zucker und Mehl hinzufügen und unter Rühren rösten, bis es leicht bräunlich wird. Mit dem aufgefangenen Schmorgemüse und Brühe ablöschen. Die Sauce köcheln lassen, bis sie eindickt.
Den Sauerbraten in Scheiben schneiden und mit der Sauce anrichten. Dazu Klöße oder Rotkraut servieren.
Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)
- Fett: 15 g
- Kohlenhydrate: 5 g
- Eiweiß: 45 g